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11.07.2016:  6. Bildungsbericht bestätigt Engagement der Chancenstiftung


 

Mitte Juni ist der Bericht „Bildung in Deutschland" erschienen. Das Fazit: Der Bildungsstand der Bevölkerung steigt, jedoch partizipieren nicht alle Gruppen gleichermaßen. Menschen aus armen Familien sowie solche mit Migrationshintergrund sind nach wie vor benachteiligt. Dies zu ändern ist das Bestreben der Chancenstiftung.


Der Bildungsbericht „Bildung in Deutschland" erscheint alle zwei Jahre als umfassende und empirisch fundierte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens. Der Schwerpunkt in diesem Jahr lautet, wie auch schon 2006, „Bildung und Migration".
Darin heißt es abschließend „dass es dem Bildungssystem in Deutschland trotz beträchtlicher Bemühungen in Bildungspraxis und Bildungspolitik auch bei erkennbaren Fortschritten noch nicht gelungen ist, den engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg nachhaltig aufzubrechen". Dies wird an mehreren Fakten festgemacht:

 

  • Der Bildungsstand der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert. Es werden mehr allgemeinbildende und berufsqualifizierende Bildungszertifikate erworben. Personen aus armen Familien und solche mit Migrationshintergrund sind jedoch in der Gruppe der nicht oder gering Qualifizierten überdurchschnittlich vertreten. So machen Migrantenkinder drei Mal seltener Abitur, verlassen doppelt so oft das Bildungssystem ohne mindestens den Hauptschulabschluss zu machen und brechen doppelt so oft die Ausbildung ab.
  • Der Privatschulsektor wird stetig ausgebaut. Derzeit werden 11% des Schulangebots von freien Trägern angeboten. Die Schülerschaft kommt jedoch oft aus sozioökonomisch günstigeren Verhältnissen als an öffentlichen Schulen. Dafür sind Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen und mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich häufig an Schulen mit gering qualifizierenden Schulabschlüssen vertreten.
  • Der Anteil an sprachförderbedürftigen Kindern ist annähernd konstant geblieben. Ungefähr ein Viertel der Fünfjährigen benötigen Sprachförderung. Die Kinder stammen vor allem aus Familien, deren Eltern über einen niedrigeren Bildungsstatus verfügen. Ebenso sind in dieser Gruppe Kinder vertreten, deren Familiensprache nicht Deutsch ist.
  • Die Wiedereingliederungsquote in den Arbeitsmarkt nach einer Weiterbildung ist für Niedrigqualifizierte und Migranten niedriger als bei anderen Gruppen.

 

Eine geringe Qualifizierung hat eine Langzeitwirkung auf den Lebensverlauf, die Integration sowie die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe. Sie kostet gesamtgesellschaftlich zudem viel Geld aufgrund von zum Teil langfristigen Transferleistungen. Laut Bildungsbericht besteht daher die Herausforderung darin, den Anteil der Niedrigqualifizierten zu reduzieren. Dazu muss die Zahl der Jugendlichen, die das allgemeinbildende Schulsystem ohne einen qualifizierten Schulabschluss verlassen, weiter entscheidend verringert werden.

 

Dies zu erreichen und den Kindern eine Perspektive zu bieten, ist das Anliegen der Chancenstiftung.

Die Relevanz des Zieles, Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien Bildungschancen in Form von Nachhilfestipendien zu ermöglichen, wird durch den aktuellen Bildungsbericht unterstrichen.
Unterstützen auch Sie die wichtige Arbeit der Chancenstiftung und geben Sie Kindern aus finanziell benachteiligten Familien die Möglichkeit, sich mithilfe von Nachhilfeunterricht schulisch und die Sozialkompetenz betreffend zu verbessern und einen guten Schulabschluss zu erreichen.
Informieren Sie sich hier über die Bildungspatenschaft der Chancenstiftung!

 

 

 

 





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